Pointe de Raz – Von Elementen umtost

Wir besuchten das Pointe du Raz an einem bewölkten Tag, so dass sich der Andrang von Touristen in Grenzen hielt. Im Eingangsbereich des Kapbereichs befindet sich ein großer Parkplatz und ein Infocenter. Hier befinden sich auch ein paar Cafés, die unvermeidlichen Souvenirgeschäfte und ordentlich dimensionierte Sanitärräume. Die Preise in den Cafeterias sind wirklich gesalzen, weswegen wir auf einen Besuch dieser Restaurationen verzichteten. Die Parkgebühr dagegen hält sich erfreulicherweise in moderaten Grenzen. Führ unseren mehrstündigen Aufenthalt bezahlten wir etwas über sechs Euro. EIn Betrag der völlig in Ordnung geht, da man kein weiteres Eintrittsgeld entrichten muss. DSCF6800 Die Kapspitze erreicht man auf direkten Weg über einen gut ausgebauten Fußweg nach circa 20 Minuten. Wer will kann aber auch Schwindelerregende Pfade am Klippenrand benutzen, wo sich einem Atemberaubende Aussichten bieten. Bis zu 72 Meter stürzen sich die Klippen ins Meer, dessen Brandung sich lautstark am Felsen bricht. Von der Kapspitze hat man einen tollen Ausblick auf die vorgelagerte Ile-de-Sein und zwei dazwischen befindliche Leuchttürme. DSCF6802 Ebenfalls hat man einen guten Panoramablick auf die umliegenden Strände, wo Wellenreiter ihren schönen Sport ausüben. Interessant fand ich auch die große Madonnenstatue an der Kapspitze, die Überreste eines Rundturms am Eingang des Rundwegs und ein davor stehendes altes keltisches Hochkreuz. Das Plateau des Kaps ist mit Heidekraut überwuchert und leuchtet  dementsprechend im Sonnenlicht. DSCF6807 Das Point-du-Raz sollt sich kein Reisender im Bereich Finistere entgehen lassen. Für einen Besuch sollt man schon drei bis vier Stunden veranschlagen.

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